Die mittelalterliche und frühneuzeitliche Baugeschichte (bis 1800)

Schloß Wernigerode gilt nach dem Umbau in den Jahren von 1862 bis 1885 als besonderes Beispiel für die Baukunst des Historismus. Doch anders als in vergleichbaren Fällen, etwa in Neuschwanstein oder bei der Marienburg der Welfen, handelt es sich hier nicht um einen vollständigen Neubau, sondern um einen neuen Gestaltungswillen auf alter Grundlage. Der Architekt und Bauforscher Benjamin Rudolph hat sich intensiv mit der Baugeschichte des Schlosses Wernigerode vor dem Jahr 1800 beschäftigt. Seine wissenschaftlichen Ergebnisse belegen, in welchem Umfang noch Reste der alten Architektur vorhanden sind und wie sehr das Schloß Wernigerode bis heute nicht nur durch den historistischen Umbau zu einem Gesamtkunstwerk geworden ist, sondern wie auch die sehr breit vorhandene ältere Architektur den Charakter des Hauses prägt.
Erstmals seit den frühen 1960er Jahren wird damit eine auf dem neuesten Stand geschriebene Monografie vorgelegt. Dieser Band bietet neben der neuesten bauhistorischen Forschungslage Grundrisse der Bauphasen und eine Vielzahl bisher unveröffentlichter historischer Ansichten des Schlosses.
Autor: Benjamin Rudolph
Herausgegeben von Christian Juranek (= Edition Schloß Wernigerode, hg. von Christian Juranek, Bd. 19)
Verlag: Verlag Janos Stekovics / Erschienen: Wettin-Löbejün, OT Dößel 2016
Seiten: 72 / Buchart: Hardcover / ISBN: 978-3-89923-371-1
Preis: € 19,80
Verkauf: Achtung! Das Buch ist im Verlag vergriffen und nur noch im Museumsladen erhältlich.

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