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Hoch- und Mittelgebirgsansichten, alterümlich anmutende Hauslandschaften, Bäume mit Physiognomien, die an Menschen erinnern, Küstenstriche und die Weite des Meeres - das alles sind die malerisch umgesetzten
Bildgedanken Georg Heinrich Crolas (1804-1879). In jüngster Zeit erfährt dieser spätromantische Maler eine neue Bewertung, werden seine Werke von bedeutenden deutschen und internationalen Museen aufgekauft.
Es ist ein neuer Diskussionsprozeß um diesen Schüler der Dresdner Akademie zur Zeit Caspar David Friedrichs und Johann Christian Dahls in Gang gekommen. Zum ersten Mal wird in diesem Band die Autobiographie
Crolas, die bis in das Jahr 1838 reicht, der Öffentlichkeit präsentiert. Außerdem werden ein Werksverzeichnis der Gemälde und eine themenspezifische Bibliographie angeboten. Carl Gustav Carus sprach angesichts der
Landschaftskunst Crolas von gelungenen Umsetzungen seiner eigenen Ideen einer zukünftigen Landschaftsmalerei. Die Autobiographie gehört als romantische Malerbiographie an die Seite von Ludwig Richters
"Lebenserinnerungen" und Wilhelm von Kügelgens "Erinnerungen eines jungen Mannes".
Christian Juranek (Hg.) Im Mittelpunkt Natur. Der Spätromantiker Georg Heinrich Crola (1804-1879). Dößel/Wettin 2009.
104 Seiten, umfangreiche Abbildungen.
Erschienen in der Edition Schloß Wernigerode, Band 13.
ISBN 978-3-89923-232-5
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