Seine malerische Gestaltung erhielt der Schloßinnenhof im Wesentlichen durch den Schloßumbau 1862-85. Die West- und Nordseite begrenzen das Neue Haus und das Steinerne Haus. Die Nord-Ostseite nimmt der Saalbau (1878-81) ein, ihm folgt im Osten die Schloßkirche (1870-80), der Wendelstieg mit schönem Renaissanceportal, der Bergfried (1871-77) und das Logierhaus (1874-78). An der Südseite wird der Gebäudering durch den Sommerbau (1672-76) geschlossen. Die Kerbschnitzereien in den Brüstungsfeldern des Neorenaissancefachwerks am Saalbau und am Holzhaus schuf der Wernigeröder Gustav Kuntsch. Die plastischen Schnitzereien mit szenischen Darstellungen und Medaillons, die den Bauherrn Graf Otto zu Stolberg-Wernigerode und seine Familie zeigen, gestaltete der Bildhauer Carl Dopmeyer aus Hannover.


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