Ausstellungseröffnung Facetten in 1-2-3-D. Ausstellung zum 60. Geburtstag von Lothar Ameling
Am kommenden Donnerstag eröffnet die Schloß Wernigerode GmbH in den Sonderausstellungsräumen im Frühlingsbau auf Schloß Wernigerode eine Ausstellung zum 60. Geburtstag des Graphikers, Photographen und Designers Dr. Lothar Ameling. Insgesamt werden ca. 130 verschiedene Exponate zu sehen sein, die eine sehr breite Schaffenswelt repräsentieren.
Dr. Lothar Ameling hat seit fast sieben Jahren das graphische Erscheinungsbild des Schlosses Wernigerode mitbestimmt. Von daher werden sehr viele Produkte, die er zusammen mit dem Schloß Wernigerode umgesetzt hat, zu sehen sein: Plakate zu Ausstellungseröffnungen, sonstige Prospekte, aber auch Werbeträger und Überlegungen zum Erscheinungsbild.
Die typische Tätigkeit eines Graphikers wird ergänzt durch ähnliche Exponate des Kunstvereins Wernigerode, durch Plakate für die Stadt Wernigerode, Werbeträger für den Ort Schierke u.ä.
Darüber hinaus ist Lothar Ameling als Glasdesigner tätig gewesen. Herausragende Stücke aus seiner Tätigkeit als Gestalter werden ebenso ausgestellt wie größere Plastiken aus Glasguß.
Einen Einblick in sein Schaffen als Künstler gewähren Aquarelle und Pastelle verschiedener Couleur sowie Handzeichnungen, die zum Teil in sehr eigenwilliger und auch witziger Art und Weise sich der Comic-Zeichnung nähern.
Auch seine Tätigkeit als Designer im ehemaligen Wernigeröder Elektro-Motorenwerk wird dokumentiert.
Insgesamt erwarten den Besucher sehr unterschiedliche künstlerische Äußerungsformen eines sehr breit aufgestellten Designers und Künstlers, der nach wie vor in Wernigerode und weit darüber hinaus tätig ist.
Zur Ausstellungseröffnung um 19 Uhr fährt die Schloßbahn um 18.30 Uhr ab Schloßparkplatz Anger und nach Beendigung der Veranstaltung wieder zurück in die Stadt.
3. Harzer KulturWinter auf Schloß Wernigerode
Am kommenden Sonntag beginnt der 3. Harzer KulturWinter, zunächst als Eingang mit dem schon traditionellen Robert Burns Supper am Sonnabend.
Ab dem 2. Februar finden wieder die im letzten Jahr außerordentlich beliebten Kurzführungen mit Kamingesprächen und einem Glas Rotwein statt. Hier werden Informationen zum aktuellen Geschehen um das Schloß Wernigerode aber auch historische Geschichten, teilweise Anekdoten und Alltags- und Mentalitätsgeschichte dargeboten.
Der Abschluß findet mit einem Glas Rotwein vor dem prasselnden Kamin statt.
Wir erheben hierfür einen Unkostenbeitrag in Höhe von 15 Euro pro Person und bitten sehr dringlich um vorherige Anmeldung unter kustodie@schloss-wernigerode.de oder telefonisch unter 03943- 55 30 30.
Diese besondere Veranstaltung findet an folgenden Wochentagen statt: 2. Februar, 5. Februar, 11. Februar und 12. Februar.
Im letzten Jahr ist diese neue Veranstaltung zum ersten Mal im Harzer KulturWinter präsentiert worden und war ein derartig überragender Erfolg, daß das Schloß Wernigerode in diesem Jahr das Angebot deutlich ausgeweitet hat.
Des Weiteren bieten wir die sehr beliebten Märchenstunden mit der Märchenfee vom Schloß Wernigerode am 10. Februar jeweils um 10.30 Uhr und 15.00 Uhr an.
Wir heißen Sie alle sehr herzlich willkommen.
Kunstankauf aus der Provenienz Stolberg-Wernigerode durch die Stiftung Schloß Wernigerode
Am 1. April 2009 wurden bei Christie’s in Amsterdam vierzig Gegenstände aus dem Eigentum des Prinzen Philipp Konstantin zu Stolberg-Wernigerode verauktioniert. Teile dieser Auktionsgegenstände entstammen direkt der Dauerausstellung des Schlosses Wernigerode.
In einer konzertierten Auktion zwischen dem Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt, der Kulturstiftung der Länder in Berlin und der Stiftung Schloß Wernigerode wurden insgesamt 13 Versteigerungsposten mit insgesamt 22 Gegenständen dauerhaft für die Ausstellung auf Schloß Wernigerode angekauft.
Die wichtigsten Positionen waren originale Möbel, die in den sogenannten Henrichskammern im 2. Rundgang auf Schloß Wernigerode in der Raumfassung der 1920er Jahre präsentiert wurden. Es handelt sich dabei um im Renaissance-Stil gehaltene Möbel des Historismus, deren Oberfläche gleichwohl aus originalen Renaissance-Schnitzereien besteht.
Die Schloß Wernigerode GmbH hat daraufhin im Oktober 2009 den kompletten Raum nach historischem Vorbild rekonstruiert.
Zu diesen Positionen gehören auch zwei geschnitzte Frührenaissance-Plastiken, die ebenso in diesem Raum präsentiert werden.
Darüber hinaus wurden hochwertige Porzellangegenstände, zwei Meißner Bisquitporzellanfiguren Cupido und Psyche sowie Diane und Endymion, ein deutscher silberner Ananaspokal des 19. Jahrhunderts sowie wertvolle Fayencen und wertvolle Textilien angekauft.
Sämtliche Gegenstände werden sukzessive der Dauerausstellung auf Schloß Wernigerode wieder zugeführt.
Schloß Wernigerode versteht sich als erstes museales Zentrum für die Kunst- und Kulturgeschichte des 19. Jahrhunderts in Deutschland, den Zeitraum zwischen 1803 und 1918 betreffend. Es hat im Jahr ca. 180.000 Besucher und ist damit das mit Abstand besucherstärkste Museum des Landes Sachsen-Anhalt. Das Haus selbst ist ein historistisches Gesamtkunstwerk und präsentiert originale Wohnräume des Hochadels vor 1918 und Themenräume zur Höfischen Repräsentation, wie zur Kunst- und Kulturgeschichte des 19. Jahrhunderts.
Informationen: Dr. Christian Juranek, Geschäftsführer Schloß Wernigerode GmbH,
++49 (0)3943-55 30 40, www.schloss-wernigerode.de, museumsleitung@schloss-wernigerode.de
Eröffnung der Ausstellung Vom unbekannten Kuttel Daddeldu. Neues vom Münchner Simplicissimus-Zeichner Karl Arnold (1883-1953)
Am Donnerstag, dem 25. 3. um 19 Uhr, wird im Frühlingsbau des Schlosses Wernigerode die Sonderausstellung Vom unbekannten Kuttel Daddeldu. Neues vom Münchner Simplicissimus-Zeichner Karl Arnold (1883-1953) eröffnet.
Die Ausstellung zeigt Zeichnungen des später in München beheimateten Malers ausschließlich aus der Zeit zwischen 1900 und1916. Insgesamt sind mehr als 150 originale Zeichnungen und Ölbilder zu sehen, wobei mehr als 75 Prozent der gezeigten Arbeiten noch nie präsentiert wurden und damit zum ersten Mal der Öffentlichkeit nach ca. 100 Jahren präsentiert werden.
Zur Eröffnung der Ausstellung spricht der Landrat des Landkreises Harz, Dr. Michael Ermrich, zugleich Vorstandsvorsitzender der Stiftung Schloß Wernigerode. Eine Besonderheit besteht darin, daß der 91jährige Sohn von Karl Arnold, Claus Arnold, zur Kunst seines Vaters durch den Geschäftsführer der Schloß Wernigerode GmbH, Dr. Christian Juranek, befragt wird. Es besteht die einmalige Chance, quasi durch direkte Fragen noch einmal am Kunstgeschehen der Münchner Jahrhundertwende teilnehmen zu können.
Karl Arnold ist 1883 in Neustadt bei Coburg/Oberfranken geboren und studierte zunächst in Neustadt an der Herzoglichen Industrie- und Gewerbeschule, bevor er ab 1901 an der Akademie der bildenden Künste in München u. a. bei Franz von Stuck seit Studium aufnahm Gleichzeitig in seiner Klasse studierten so international bekannte Künstler wie Wassily Kandinsky und Paul Klee. 1907 erfolgte die erste Veröffentlichung von Karl Arnold in der Satirezeitschrift „Simplicissimus", die 1896 durch den Münchner Verleger Albert Langen auf Idee von Thomas Theodor Heine gegründet wurde. Bis heute ist der „Simplicissimus" die wichtigste Satirezeitschrift des deutschsprachigen Kulturraums geblieben.
Immer wieder wurden die satirischen Texte und Zeichnungen von den Zeitgenossen so vehement aufgenommen, daß einzelne Hefte verboten wurden oder Redakteure und Künstler zu Gefängnis- oder sonstigen Strafen verurteilt wurden.
Karl Arnold prägte ganz besonders das Bild des „Simplicissimus" in den 1920er Jahren, nachdem er ab 1917 selbst Mitinhaber der Zeitschrift geworden war. Natürlich fanden seine karikaturistischen Zeichnungen bei den Nationalsozialisten keinen positiven Widerhall; viele seiner Bilder, u.a. die „Berlin-Zyklen", wurden umgehend verboten.
Karl Arnold starb 1953 in München.
Die Ausstellung belegt, daß die gesamte Spannbreite der satirischen Möglichkeiten, für die Karl Arnold so berühmt ist, bereits vor dem Ersten Weltkrieg bestand. Schloß Wernigerode, das sich selbst als museales Zentrum für Kunst- und Kulturgeschichte des 19. Jahrhunderts versteht, hat damit eine Person aus dem zentralen Bereich des späten Kaiserreiches in den Sonderausstellungsräumen zu Gast. Die Spannbreite der Arbeiten reicht von jugendstilhaften bayrischen Landschaftsansichten über Gesellschaftssatire, vor allem des mittleren und gehobenen Bürgertums, bis hin zur Darstellung der Bohème und Lebewelt in Berlin, Paris und München. Nicht zuletzt werden familiäre und bürgerliche Marotten aufs Korn genommen.
Zur Ausstellungseröffnung fährt ab 18.30 Uhr die Schloßbahn ab Schloßparkplatz Am Anger und um 21 Uhr zurück in die Stadt.
Alle Interessenten sind herzlich eingeladen.
Pressemitteilung zur Ausstellungseröffnung Der Eiserne Harz. Harzer Eisenkunstguß des 19. Jahrhunderts
Am kommenden Dienstag, dem 17. August 2010, wird um 19 Uhr auf Schloß Wernigerode die Ausstellung Der Eiserne Harz. Harzer Eisenkunstguß des 19. Jahrhunderts durch den Oberbürgermeister der Stadt Wernigerode, Herrn Peter Gaffert, dem Chef der Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt, Staatsminister Rainer Robra, und dem Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Dr. Josef Lange, eröffnet.
Es handelt sich bei der Ausstellung um ein dezentrales Ausstellungsprojekt, das gleichzeitig in den Museen des Schlosses Wernigerode, im Oberharzer Bergwerksmuseum Clausthal-Zellerfeld, im Südniedersächsischen Eisenhüttenmuseum auf der Königshütte Bad Lauterberg und im Hütten- und Technikmuseum Ilsenburg gezeigt wird.
Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Niedersächsischen und des Sachsen-Anhaltischen Ministerpräsidenten.
Erstmalig wird auf breiter Grundlage die Produktion der verschiedenen Harzer Eisenhütten im 19. Jahrhundert gezeigt. Bislang war in einer breiteren Öffentlichkeit, aber auch in der Wissenschaft lediglich der sogenannte Preußische Eisenkunstguß von Interesse. Des Weiteren war sehr häufig im Fokus die Produktion der Buderus-Hütten in Hessen, der Sayner Hütte im Rheinland sowie der Wasseralfinger Guß in Baden-Württemberg.
Die Besonderheit der Ausstellung besteht darin, daß sämtliche Harzer Hütten zumindest teilweise in ihrer Produktion ausgestellt werden. Es handelt sich dabei im Einzelnen um die Anhaltinische Hütte unter dem Mägdesprung im Selketal, die Gräflich Stolberg-Wernigerödische Faktorei Ilsenburg, die Kurfürstlich-Hannoversche Eisenhütte auf der Königshütte bei Bad Lauterberg, die Braunschweigischen Hütten in Rübeland, Zorge und die Wilhelmshütte bei Bornum/Seesen, die Eisenhütte von Lipmann Meyer in Harzgerode, die der Hannoverschen Hütte zuzurechnende Rothe-Hütte sowie die Produktion der Eisengießerei von Wilhelm Lüders in Wernigerode.
Während letztere Produkte von Lüders, die nach Ausweis der Fachleute zu den Höhepunkte neben den Produktionen der Ilsenburger, der Königshütte und der Hütte am Mägdesprung zu rechnen sind, noch niemals ausgestellt gewesen sind, bekommt zum Beispiel die Harzgeröder Hütte von Meyer zum ersten Mal überhaupt ein breiteres Augenmerk. Die gleichzeitige Ausstellung ist thematisch aufgeteilt, so daß der Eisenkunstguß der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts im Südharzer Eisenhüttenmuseum auf der Königshütte Bad Lauterberg ausgestellt wird, die Darstellung der regionalen Strukturen und Hütten im Oberharzer Bergwerksmuseum Clausthal-Zellerfeld. Der sogenannte Historistische Eisenguß, bislang überhaupt nicht in der wissenschaftlichen Diskussion, wird auf dem Schloß Wernigerode dargestellt, während der Eisenkunstguß des Jugendstil erstmals auf breiterer Grundlage im Hütten- und Technikmuseum Ilsenburg seine Exposition findet.
Zur Ausstellung erscheint im Verlag Janos Stekovics/Wettin ein 280 Seiten umfassender Begleitband, der in monographischen Artikeln zum einen die Geschichte der einzelnen Hütten, zum Teil erstmalig, vorstellt, ausgewählte Exponate der dezentralen Gesamtausstellung bespricht und thematische Aufsätze, u. a. zur Verwendung des Eisengusses in Bauwerken in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen darbietet.
Das Buch erscheint als Band 14 in der Edition Schloß Wernigerode und gleichfalls als Veröffentlichung des Oberharzer Museumsvereins als Trägerverein des Oberharzer Bergwerksmuseums.
Insgesamt haben 25 Leihgeber rund 400 Objekte zur Verfügung gestellt, die zum Teil noch niemals öffentlich gezeigt wurden. Ein besonderer Reiz besteht auch darin, daß bestimmte Objekte, die von verschiedenen Gießereien hergestellt wurden sind, zum ersten Mal in ihrer Qualität und Ausformung miteinander verglichen werden können.
Zur Eröffnung der Ausstellung fährt die Wernigeröder Schloßbahn ab Schloßparkplatz Am Anger zur Eröffnungsveranstaltung auf dem Schloß und nach Beendigung zurück in die Stadt. Bei der Ausstellungseröffnung auf Schloß Wernigerode handelt es sich um die zentrale Ausstellungseröffnung für alle vier Orte, die Ausstellung läuft bis zum 21. November 2010 in allen vier beteiligten Museen.
Sympoisum zur Geschichte des Harzer Eisenkunstgusses
Am kommenden Freitag, dem 24. 9. 2010, findet von 10 bis 18 Uhr ein wissenschaftliches Symposium zur Geschichte des Harzer Eisenkunstgusses im Oberharzer Bergwerksmuseum Clausthal-Zellerfeld statt. Dieses wissenschaftliche Symposium vereint noch einmal sämtliche Beiträger, die den Begleitband in der Edition Schloß Wernigerode, Band 14 zur Ausstellung "Der Eiserne Harz" verfaßt haben sowie darüber hinaus weitere Spezialisten. Unter anderem ist ein Eisenkunstgußspezialist aus Österreich, Udo Wiesinger, am Gespräch beteiligt sowie die beste Kennerin des Preußischen Eisenkunstgußes, Elisabeth Bartel von der Stiftung Stadtmuseum Berlin.
Die Ausstellung "Der Eiserne Harz" läuft noch bis zum 21. November gleichzeitig in vier Harzer Museen: im Schloß Wernigerode, wo der Ausstellungsteil Eisenkunst- guß des Historismus gezeigt wird; im Südniedersächsischen Eisenhüttenmuseum auf der Königshütte Bad Lauterberg, wo der Ausstellungsteil zum Eisenkunstguß der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts präsentiert wird; im Hütten- und Technikmuseum Ilsenburg mit dem Schwerpunkt Eisenkunstguß des Jugendstils und im Oberharzer Bergwerksmuseum Clausthal-Zellerfeld, das die Hüttenorte präsentiert.
Die Ausstellung zeigt zum ersten Mal überhaupt die Produktion der gesamten Harzer Hütten, dem widmet sich auch das Symposium. Teilnehmer sind herzlich willkommen und können sich beim Oberharzer Bergwerksmuseum Clausthal-Zellerfeld anmelden.
Im Anhang befindet sich das Programm der Tagung und Details zu Anmeldeformalitäten.
PERSEPHONE
Eine Perle auf Schloss Wernigerode
Am 16. Oktober ist es wieder so weit: PERSEPHONE werden wie die Jahre zuvor zu Gast auf Schloss Wernigerode im Harz sein - zählen die Konzerte in der dortigen Schlosskirche doch zu den besonderen ihrer Art, wenn die Gruppe um Sängerin Sonja Kraushofer in gewohnt akustischer Besetzung vor das Publikum tritt.
Doch der Reihe nach: Nachdem PERSEPHONE in der Vergangenheit mit 3 Celli, Percussions und der unverwechselbaren Stimme der sympathischen Sängerin in Erscheinung getreten sind, haben sie Anfang des Jahres ihre Besetzung erweitert: Bereits auf der Lesereise zu Markus Heitz‘ aktuellen Roman „Judassohn" spielten sie zusätzlich mit Klavier und Kontrabaß - an dieser Besetzung hat sich nichts geändert. Somit erwartet das Publikum eine noch intensivere Achterbahnfahrt der Gefühle, die sich irgendwo zwischen Musical, Chanson und Akustik-Rock bis hin zur Avantgarde abspielt. Und damit nicht genug: Unterstützt werden sie an diesem Tag zusätzlich von Mitgliedern des Philharmonischen Kammerorchesters Wernigerode! Geigen und Hörner werden den melancholischen Arrangements aus der Feder von Martin Höfert noch mehr Tiefe verleihen und die Bandbreite der musikalischen Vielfalt weiter aufspannen als je zuvor... So folgt man der rothaarigen Frontfrau in die Abgründe ihrer Seele, um sich wenige Augenblicke auf dem Jahrmarkt der Sehnsucht wieder zu finden, wo sie ihre romantischen Weisen auf anmutende und unvergleichliche Art vorträgt. Aufreibend. Berührend. Faszinierend... Ein Soundtrack für die Reise ins Innere, der ausschließlich am 16. Oktober auf Schloss Wernigerode vorgetragen wird.
Vorstellung Hörbuch „Schloß Wernigerode"
Am 19. Oktober 2010 wird um 19 Uhr in der Historischen Halle des Wernigeröder Schlosses das erste Hörbuch zur Geschichte des Schlosses und seiner einstigen Bewohner vorgestellt.
Herausgeber ist der Marvin-Verlag aus Magdeburg unter der Leitung von Jörg Hampel, welcher das Projekt koordinierte. Ideengeber war der Verlagsmitarbeiter Axel Seraphin, das graphische Design bearbeitete Jessika Lampe, ebenfalls Angestellte des Marvin-Verlages.
Den Text zum Hörbuch schrieb Eva-Maria Hasert, Kustodin der Schloß Wernigerode Verwaltungs- und Betriebsgesellschaft mbH.
Die künstlerische und sprachliche Umsetzung lag in den Händen der Schauspieler Ekkehard Schwarz und Heike Schindler. Alle Akteure werden am Abend des 19. Oktobers im Schloß anwesend sein und sich den Fragen der Gäste stellen.
Mit dem Hörbuch ist die Vielfalt zur Präsentation des Baudenkmals und seiner Geschichte um eine Fassette reicher geworden. Neben Buch und Video soll dieses Hörbuch die Reihe der individuellen Erschließungsmöglichkeiten vor, während oder nach dem Museumsbesuch erweitern helfen. All jenen, denen das Buch als zu konservativ erscheint, bietet sich nun die Möglichkeit, Geschichte fast wie in einem Hörspiel nachzuerleben.
Alle interessierten Wernigeröder und Gäste sind herzlich zu dieser ersten Hörbuchpräsentation eingeladen.
Weihnachtsmarkt auf Schloß Wernigerode am 1. Adventswochenende
Am Sonnabend, dem 27., und Sonntag, dem 28. November, findet wieder der traditionelle kleine Weihnachtsmarkt auf Schloß Wernigerode statt. Es werden im festlich geschmückten Innenhof des Schlosses Wernigerode Spezialitäten angeboten und eine Reihe von Aktivitäten zu erleben sein. Darüber hinaus sind besondere Angebote im 1. Museumsrundgang des Schlosses Wernigerode zu finden. Traditionell erfolgt der Eingang zu dem besonderen Weihnachtsmarkt auf Schloß Wernigerode nur an diesen Tagen über das romanische Kellergewölbe aus dem 12. Jahrhundert und dem Inneren Treppenturm in den Schloßinnenhof. Im romanischen Gewölbe kann einem Glasbläser bei der Arbeit zugesehen werden.
Eine Besonderheit wird stets für Kinder bereitgehalten. Ein nostalgisches Weihnachtskettenkarussell, das noch aus dem 19. Jahrhundert stammt, bietet Kindern eine kostenlose Fahrt. An beiden Tagen erfolgt eine Bescherung durch den Nikolaus, wobei seit Jahren Wert darauf gelegt wird, daß es sich hier um einen echten Nikolaus handelt, der in einem historischen Nikolauskostüm erscheint und nicht um den Weihnachtsmann. Dieser ist in seinem abweichenden Kostüm zu besseren Unterscheidbarkeit trotzdem präsent.
Am Sonnabend ist außerdem auch noch Frau Holle zu Gast auf Schloß Wernigerode. Als Fenstertheater bietet Frau Holle aus dem barocken Fenster des Sommerbaus ein besonderes Theaterprogramm um 14.00 und um 17.00 Uhr unter dem Titel „Frau Holle verliert die Kontrolle" an. Alle können bereits gespannt sein, wie Frau Holle ihre Betten aufschütteln wird und was womöglich sie dabei zu sagen hat.
Die Dauerausstellung auf Schloß Wernigerode sowie die Sonderausstellung sind zum Weihnachtsmarktwochenende zum verminderten Eintrittspreis von 4 Euro pro Person zu besichtigen. Erfahrungsgemäß hat sich bereits eine eigene Fangemeinde dieses besonderen und kleinen Weihnachtsmarktes etabliert, die jedes Jahr wieder erneut den Weihnachtsmarkt und insbesondere den für Kinder sehr beliebten Auftritt des Nikolauses besucht.
Zusätzlich bietet die Märchenfee vom Schloß Wernigerode an beiden Tagen um 11.00, 13.00 und 15.00 Uhr Lesungen am knisternden Kaminfeuer im Rauchsalon des Schlosses an, ebenso eine beliebte Veranstaltung, die nicht nur die Kinder, sondern auch die großen Menschen jedes Jahr erneut in ihren Bann zieht.
Alle sind sehr herzlich von 10 bis 18 Uhr auf Schloß Wernigerode willkommen.