Pressemitteilungen 2006 Zum Ausdruck in neuem Fenster öffnen Artikel per Email verschicken


01.12.2006
Füssli-Ausstellung
Am kommenden Freitag, dem 1. Dezember 2006 wird um 19 Uhr im Schloß Wernigerode in den Sonderausstellungsräumen im Frühlingsbau die Ausstellung Meiner Seele Wallfahrt. Der Schweizer Maler der Geniezeit Johann Heinrich Füssli (1741-1825) eröffnet. Die Bedeutung der Ausstellung wird auch dadurch unterstrichen, daß S. E. Dr. Christian Blickenstorfer, der Schweizer Botschafter, die Ausstellung miteröffnen wird. Die Schloß Wernigerode® GmbH hat die diesjährige Themenjahresleitung des Landesprojektes Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert inne. In diesem Zusammenhang wurde ein dreiteiliger Ausstellungszyklus aufgelegt, der im letzten Jahr mit der Präsentation sämtlicher Radierungsfolgen Francisco de Goyas in Zusammenarbeit der Fundación Juan March in Madrid begann, seine Fortsetzung mit den Radierungen von William Hogarth in diesem Winter und Frühjahr fand und der nun mit der Ausstellung zum Thema Füssli endet. Johann Heinrich Füssli gehört zu den großen innovativen Künstlern an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert. Er steht dabei, wie spätestens durch die große Ausstellung des Jahres 1974 in der Hamburger Kunsthalle klar ist, auf einer Stufe mit den großen Künstlern derselben Zeit, nämlich: Goya, Caspar David Friedrich oder seinen englischen Zeitgenossen William Blake. Füssli, in Zürich geboren, mußte zusammen mit seinen Freunden Johann Caspar Lavater und Felix Hess 1763 aus Zürich fliehen, da alle drei eine Anklage gegen die unsaubere Amtsführung des Zürcher Landvogts Grebel ins Leben gerufen hatten. Alle drei gingen in das Exil nach Deutschland. Ziel ihrer gemeinsamen Reise war der Besuch bei Johann Joachim Spalding, damals in Vorpommern ansässig, und nachher Superintendent der Berliner Hauptkirche St. Nikolai. Im Zuge dieser Reise kam es zu vielfältigen Kulturkontakten: Nicht zuletzt Gleim in Halberstadt und Klopstock in Quedlinburg. Die Beziehungen der Familie zu Stolberg-Wernigerode zu Johann Caspar Lavater wurden so intensiv, daß Lavater die Familie in Wernigerode besuchte und bislang unbekannte Zeugnisse hierfür hinterließ. Füssli brach von Berlin nach London auf, um dort bis zu seinem Tode 1825 zu leben. Die Ausstellung, in enger Kooperation mit der Zentralbibliothek Zürich durchgeführt, zeigt ca. 200 originale Zeugnisse aller historischer Genres: Von Ölbildern über Handzeichnungen, Druckgraphik bis hin zu Autographen und gedruckten Büchern. Das Genie Johann Heinrich Füssli wird dabei nicht nur in den Gedichtmanuskripten, sondern vor allem in den kongenialen Umsetzungen von Weltliteratur greifbar. Besonders aufregend sind seine Beschäftigungen mit dem Thema Shakespeare, aber auch etwa zu Wilhelm Tell oder Werken des englischen Dichters John Milton. Seit diesem Jahr besitzt die Schloß Wernigerode® GmbH darüber hinaus ein bislang verschollenes Werk Johann Heinrich Füsslis Ezzelin und Meduna, das die Heimkehr eines Kreuzfahrers zum Gegenstand hat, der aus Eifersucht seine zu Haus gebliebene Gattin tötet. Die Ausstellung bietet ein Panorama der europäischen Geistesgrößen an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert und fundamentiert die Bemühungen der Schloß Wernigerode® GmbH, ein Zentrum für Kunst- und Kulturgeschichte des 19. Jahrhunderts auch am Anfang eben diesen Jahrhunderts zu sein. Die Ausstellung wird in den Sonderausstellungsräumen bis zum 25. März 2007 gezeigt. Sie kann regulär zum normalen Eintrittspreis während der Öffnungszeiten des Museums besucht werden. Zur Ausstellungseröffnung fährt ab 18.30 Uhr die Schloßbahn Wernigerode zu Beginn der Veranstaltung und nach Beendigung wieder zurück in die Stadt. Im Anhang findet sich ein reproduktionsfähiges Bild zur Veröffentlichung. 

14.11.2006
Die Prinzen - Schlössertour 2007
DIE PRINZEN EROBERN DEUTSCHLANDS SCHÖNSTE SCHLÖSSER – NATÜRLICH AKUSTISCH Vorverkauf für „Die Prinzen- Schlössertour 2007“ startet am 1. November 2006 Nach über 100 umjubelten Auftritten auf den Bühnen renommierter Opern-, Konzerthäuser und Theater (u.a. in der Dresdner Semperoper, im Berliner Theater des Westens, der Kölner Oper und dem Leipziger Gewandhaus) während ihrer Akustik-Tourneen 2005 und 2006 gehen die Prinzen im Sommer 2007 auf „Schlössertour“. In Deutschlands schönsten Schlössern präsentieren die Prinzen ihr erfolgreiches Akustik-Programm. Die Zwei-Stunden-Show mit allen Hits von „Gabi und Klaus“ über „Alles nur geklaut“ bis „Deutschland“ und gefühlvollen Balladen garantiert nicht nur Musikgenuss pur in geschichtsträchtiger Umgebung, sondern wird auch in einem exklusiv zum historischen Ambiente passenden Bühnen- und Lichtdesign inszeniert. Start ist am 23. Juni 2007 auf Schloss Wackerbarth in Radebeul/Sachsen. Zwei Höhepunkte für alle Fans werden darunter das Konzert am 7. Juli 2007 vor dem Neuen Palais von Schloss Sanssouci in Potsdam und ein Auftritt auf dem Stammsitz der Hohenzollern in Baden-Württemberg am 27. Juli 2007 auf Burg Hohenzollern in Hechingen sein. Außerdem stehen u.a. auf dem Tourplan: 19.7.2007 Schloss Löwenstein/Bayern, 20.7.2007 Schloss Plassenburg/Bayern, 18.8.2007 Stadtschloss Weimar und 23.8.2007 Schloss Rheinsberg/Brandenburg. Der bundesweite Vorverkauf für „Die Prinzen-Schlössertour 2007“ startet am 1. November 2006. Die Prinzen: Ihr Name ist längst zum Markenzeichen geworden. Mit über 6 Millionen verkauften Tonträgern, 16 Gold- und 6 Platinplatten, zwei Echo-Music-Awards und zahlreichen anderen Preisen sind sie eine der erfolgreichsten deutschen Popbands. Über vier Millionen Menschen begeisterten sie seit 1991 auf ihren Konzerten. Innerhalb ihrer eineinhalb Jahrzehnte andauernden Karriere veröffentlichten sie bisher 12 Alben. Zu ihren größten Hits zählen: „Gabi und Klaus“, „Küssen verboten“, „Alles nur geklaut“, „Du musst ein Schwein sein“, „Deutschland“ u.v.a. Tickets an allen bekannten CTS-Vorverkaufsstellen unter der Tickethotline 0345 -2029771 und bei den örtlichen Veranstaltern. Alle Termine und Infos auch unter www.dieprinzen.de Alle Tourdaten, Presseinfos und Fotos sind auch abrufbar unter www.dieprinzen.de/presse Pressekontakt: TS-PRESS, Steffi Theuring, Fon: 0345-2091040, Funk: 0172-3628808, mail: presse@dieprinzen.de 

24.08.2006
Unerhörtes Abenteuer im Irgendwo. Ernst Barlach und der Harz

Unerhörtes Abenteuer im Irgendwo. Ernst Barlach und der Harz Am Mittwoch, dem 23. August eröffnet um 19.00 Uhr auf Schloß Wernigerode die Ausstellung Unerhörtes Abenteuer im Irgendwo. Ernst Barlach und der Harz. Sie geht dabei den verschiedenen Beziehungen Ernst Barlachs zum Harz nach. Vom Dezember 1937 bis Ende Februar 1938 hielt sich der Bildhauer und Schriftsteller zusammen mit seiner Lebensgefährtin Marga Böhmer in Quedlinburg, Wernigerode, Bad Harzburg, Braunlage und Goslar auf. In Wernigerode feierte er am 2. Januar seinen letzen Geburtstag. Die Ausstellung zeigt die Orte, die er im Winter besucht hat, anhand von Originalmaterialien. Darüber hinaus stellt die Ausstellung erstmalig umfassend die persönlichen Kontakte Barlachs während dieser Zeit aus. Es handelt sich dabei um teilweise hochinteressante, aber heute vergessene Schriftsteller, wie Walter Ehlers, Heinz Priebatsch oder Carl Albert Lange. Mit Hilfe von Fotos und originalen Kunstwerken wird der Weg Ernst Barlachs in die „Innere Emigration“ beleuchtet. In einem großen Themenkomplex wird außerdem anhand von originalen Kunstwerken die Beschäftigung Ernst Barlachs mit dem Motiv der Hexe sinnlich erlebbar gemacht. Die Motivreihen der Furie, der Hexe und der Alten Frau gehört dabei in Barlachs Gedankenwelt eng zusammen. Abschließend werden Barlachs letzte Arbeiten, wie sie ihn schon während der Harzreise interessiert haben, vor Augen geführt. Ingesamt sind ca. 20 originale und selten gezeigte Plastiken, ca. 50 Handzeichnungen und ca. 30 Holzschnitte von Barlach zu sehen. Ergänzt wird dies durch umfangreiches biografisches und dokumentarisches Material. Insgesamt besteht die Ausstellung aus ca. 180 Exponaten. Zur Ausstellung ist eine DVD am Institut für Audiovisuelle Medien der Universität Hildesheim erarbeitet worden. Anfang September erscheint in der Edition Schloß Wernigerode® als Band 10 eine Begleitpublikation im Letterado-Verlag Quedlinburg. Ausstellung wie Buch stellen die erstmalige Beschäftigung mit dem Thema dar. Die Ausstellung und die Publikation ist ein Projekt der Schloß Wernigerode GmbH mit freundlicher Unterstützung der Hermann Reemtsma Stiftung Hamburg sowie Beteiligung der Ernst Barlach Stiftung Güstrow und des Ernst-Barlach-Hauses/Stiftung Hermann F. Reemtsma Hamburg. Die Ausstellung ist ein Produkt einer mehrsemestrigen Lehrveranstaltung am Institut für bildende Kunst und Kunstwissenschaft der Stiftung Universität Hildesheim unter Beteiligung von Nici Röck, Lena Ehinger, Tabea Hörnlein, Iris Ströbel, Annika Keller und Verena Andreas unter Leitung von Christian Juranek. Im Anhang befinden sich drei reproduktionsfähige Digitalbilder zur Verwendung. 

04.08.2006
Konzert mit ELANE

Tiefblau wie die Nacht und schön wie das erste Licht am Frühlingsmorgen dürfen wir den Wald von Glenvore in diesen Zeiten erleben. ELANE nehmen uns mit und über viele Pfade in andere Welten. Innerhalb kürzester Zeit schaffte es die Band vom Geheimtipp zum Szenehighlight und nach ihrem sensationell erfolgreichen Debütalbum "The Fire of Glenvore" und der darauffolgenden limitierten Luxus-EP “Love Can`t Wait“ arbeiten sie schon längst an ihrem nächsten, tiefmystischen Album, welches Ende des Jahres 2006 veröffentlicht wird und unsere erwartungsvollen Herzen schon jetzt schneller schlagen läßt. ELANE erschaffen aus der Kraft der Elemente eine neue Welt und laden uns ein darin zu versinken. Phantastischer Darkfolk! ELANE hat ihre Wurzeln in den Tiefen Wäldern des Sauerlandes. Mittlerweile kommen die Musiker Joran, Katrin, Skaldir, Nico und Simon aber aus den verschiedensten Enden Deutschlands. Mit einer filigranen Leichtigkeit schaffen es die „Hoffnungsträger der deutschen Alternative Bewegung" uns in andere Welten zu entführen. Dabei klingen ELANE irgendwie neu und doch vertraut, energiegeladen und mit einem Appeal, dem man sich kaum erwehren kann, auch wenn man es noch so versucht. Alle Achtung! Atemberaubend: die Stimme der Sängerin Joran. Mal leise gehaucht, mal selbstbewusst fordernd, aber stets klar und genau dort, wo sie sein muss. Nach den ersten beiden Veröffentlichungen folgt im Herbst 2006 ELANE’s zweites Album, intensiv mystisch und mit vielen neuen Geheimnissen. Reitet mit ihnen durch die Nacht und findet die glänzenden Lichter am Wegesrand... Band: www.elane.de.vu Booking: www.wod.de

03.08.2006
"Last Night" mit PERSEPHONE
„Last Night“ mit PERSEPHONE Dass PERSEPHONE des Öfteren ein Gastspiel auf Schloss Wernigerode geben, ist an sich nichts Neues. Und doch ist das Konzert am 2. September für die Band etwas ganz Besonderes. Denn dann werden PERSEPHONE im Schlossinnenhof von Schloss Wernigerode ihre Songs erstmals gemeinsam mit einem Orchester präsentieren. Der Abend des 2. September steht auf Schloss Wernigerode im Harz unter dem Motto „Last Night“. Denn dann findet die traditionelle Abschlussveranstaltung der Wernigeröder Schlossfestspiele statt. Nicht minder traditionell ist das beharrliche Schweigen, in das sich MD Christian Fitzner, Leiter des Philharmonischen Kammerorchesters Wernigerode, hüllt, fragt man nach Einzelheiten des Programms. Schließlich soll die „Last Night“ ein Abend voller musikalischer Highlights und Überraschungen werden! Eine Sache ist allerdings offiziell bestätigt: PERSEPHONE werden einen Teil des Programms gemeinsam mit dem Philharmonischen Kammerorchester Wernigerode gestalten. PERSEPHONE, die ihre Songs live ausschließlich akustisch mit Celli, Kontrabass, Percussions und natürlich der unverwechselbaren Stimme von Sängerin Sonja Kraushofer spielen, freuen sich auf die wunderbare Gelegenheit, ihre Songs in philharmonischem Gewand zu präsentieren. Die Songs zeichnen sich durch melancholisch-tiefgründige Lyrik aus und bewegen sich kontrastreich zwischen filigraner Zartheit und akzentuierter Geradlinigkeit. Um Sonja Kraushofers Gesang spinnen sich die instrumentalen Arrangements, rankt sich die Mystik und von ihm geht die einzigartige Magie von PERSEPHONE aus. Ein Zauber, der aus der ungeheuren Bühnenpräsenz Sonja Kraushofers entspringt – und allein schon deshalb jedes „normale“ PERSEPHONE-Konzert zu einem ganz besonderen Erlebnis werden lässt. Daher darf der geneigte Hörer mehr als gespannt auf die außergewöhnliche Inszenierung mit einem Orchester sein! Zur „Last Night“ wird eine Mischung aus ernster und heiterer, klassischer und populärer Musik dargeboten. Unter anderem werden Auszüge aus Rachmaninows „Toteninsel“ zu hören sein – und hier schließt sich wieder der Kreis zu PERSEPHONE, ist doch Joachim Luetkes Version von Arnold Böcklins Meisterwerk im Artwork des Debutalbums „Home“ eingeflochten. Weitere Details zum Ablauf des Abends wollte MD Christian Fitzner noch nicht verraten, doch schließlich sind PERSEPHONE bereits Grund genug, diesem extravaganten Event beizuwohnen. Die „Last Night“ am 2. September beginnt um 19:30 Uhr im Schlossinnenhof von Schloss Wernigerode; am 1. September findet ein Gastkonzert im Mercedes-Benz-Center Wernigerode statt. Weitere Infos gibt es unter www.schloss-wernigerode.de, www.kammerorchester-wr.de und www.persephone-home.de

09.05.2006
11. Wernigeröder Schloßfestspiele
WERNIGERÖDER SCHLOSSFESTSPIELE 2006 29. 07. bis 02. 09. auf Schloß Wernigerode Konzerte – Opern- Nächte open air - Kinderprogramm Philharmonisches Kammerorchester Wernigerode unter der künstlerischen Leitung von MD Christian Fitzner Altersweisheit und gewitzter Humor kennzeichneten den fast achtzigjährigen Verdi, als er sich 1889, zum ersten Mal nach vielen „tragischen“ Jahrzehnten, wieder auf das schwankende Terrain der musikalischen Komödie begab – und es genoss, Liebesleid, Leidenschaft, Eifersucht und Intrigen endlich einmal wieder durch die Brille eines garantiert folgenden Happy Ends betrachten zu können. Seine Titelfigur ist kein Geringerer als Shakespeares Weiberheld Sir John Falstaff, der sich auch in fortgeschrittenem Alter nicht zu schade ist, jedem Rock in seiner Nähe nachzustellen – alles aus Liebe, versteht sich! Dass er von den „abgelegten“, doch nur vorübergehend liebesblinden Ladies daraufhin scharfsinnig und mit viel Zynismus in die Falle gelockt wird und am Ende ziemlich blamiert aus der Wäsche guckt, kann ihn allerdings weder schocken noch (so ist zu befürchten) von seiner eigenen Liebeslust heilen. Denn: „Tutto nel mondo è burla“ – Alles auf Erden ist Spaß, mal wird der eine gefoppt, mal der andere, und wer dabei seinen Humor behält, sitzt am Ende garantiert am längeren Hebel. Gesungen und gespielt von einem jungen, spritzigen Solisten-Ensemble und einem Chor aus Studierenden der Musikhochschulen Leipzig, Dresden und Weimar – allesamt Sänger auf dem besten Wege zu den Brettern der großen Opernbühnen -, wird Sir John im Sommer 2006 auch in Wernigerode Einzug halten und – man wappne sich! – auch die hiesige Damenwelt um den Verstand bringen. Widerstand dürfte allerdings zwecklos sein, daher kann unser Ratschlag nur lauten: Genießen, genießen, genießen… Simone Zeisberg-Meiser, die in den vergangenen Jahren in Wernigerode bereits einen zauberhaften „Liebestrank“ und eine so zutiefst berührende „Traviata“ in Szene setzte, zeichnet auch in diesem Jahr wieder für die Inszenierung verantwortlich, die wie gewohnt den Innenhof des Schloß Wernigerode in eine phantasievolle und emotionsschwangere Opernwelt verwandeln wird. Das Philharmonische Kammerorchester Wernigerode unter der Leitung von MD Christian Fitzner ist mit ebensolche Klängen selbstverständlich mit von der Partie. Italianità vom Feinsten, gewürzt mit englischem Humor (gesungen in deutscher Sprache) – eine brisante Mischung! Premiere feiert Verdis „Falstaff“ am 11. August um 20 Uhr. Weitere Vorstellungen folgen am 12., 15., 16., 18. und 19. August. Als Ausweichspielstätte steht bei schlechtem Wetter der Marstall an der Schlosschaussee zur Verfügung. Präsentiert wird die Opernproduktion durch die Stadtwerke Wernigerode und die Volksstimme. Rund um den Falstaff geben sich die Wernigeröder Schlossfestspiele auch im Sommer 2006 gewohnt klangfarbenfroh und neugierig auf ungewohnte musikalische Begegnungen, auf ein vielfältig interessiertes Festspielpublikum. Die Eröffnung – die festliche „First Night“ - bleibt diesmal einem der ganz Großen der Musikgeschichte vorbehalten: dem Barockgenie Georg Friedrich Händel, der seinerzeit in London (wie Sir John, wenn auch mit ganz anderen Mitteln), die britische High Society um den Finger wickelte und dem König gigantische Festlichkeiten musikalisch illuminierte. Erstmals findet in diesem Jahr das Eröffnungskonzert der Schlossfestspiele auf der kürzlich nach historischen Quellen rekonstruierten Schlossterrasse statt, wo am 29. Juli ab 21.00 Uhr Händel-Highlights aus „Acis und Galathea“, aus der Feuerwerks- und aus der Wassermusik erklingen werden – stimmungsvoll untermalt von Licht-Illuminationen der Schlossfassade. Ein gigantisches Barock-Spektakel! Die „First Night“ wird präsentiert von der Rautenbach AG – A Company of Nemak. Gerne ein wenig abseits „klassischer“ Pfade bewegt sich das zweite Konzert der Festspiele am Samstag, 5. August, 20.00 Uhr in der Schlosskirche Wernigerode: ein Abend mit „ELANE“, die ihr Publikum in die mystischen (Klang-) Welten der Wälder von Glenvore entführen. Ein fesselnd - energiegeladenes Programm mit Instrumentalmusik und viel Gesang: Darkfolk von seiner besten Seite! Auch der Publikumsnachwuchs kommt wie gewohnt nicht zu kurz. Am Samstag, 26. August ab 18.00 Uhr, locken die Schlossfestspiele mit ihrem alljährlichen Kinder- und Familienprogramm in den Innenhof des Schlosses, wo diesmal unter dem optimistischen Motto „Starke Kinder“ Märchen und Geschichten mit viel Tanz und Musik auf dem Programm stehen. Denn beteiligt ist neben dem Philharmonischen Kammerorchester Wernigerode erneut die RM Balance Dance Company Blankenburg, die mit rund 60 Tänzerinnen und Tänzern zwischen 5 und 24 Jahren, choreographiert von Heide Reinsch und Katina Ettlich, dem Geschehen in vielfachem Sinne Rhythmus und Bewegung verleiht. Um welche starken Kinder es sich in ihrem Programm konkret handelt, wird noch nicht verraten, denn in der Vorbereitungsphase wird eine Rätselreihe gestartet, die im Rahmen der Aufführung ihre Auflösung und ihre Gewinner finden soll. Das Kinder- und Jugendprogramm „Starke Kinder“ findet statt mit freundlicher Unterstützung der Stadt Wernigerode, der Fa. Stratie und tejo Wohnwelt Blankenburg GmbH. Traditionell klingen die Schlossfestspiele mit der „Last Night“ aus, die auch in diesem Jahr – am 2. September ab 19.30 Uhr – im Rahmen einer langen musikalischen Nacht mit einem farbenfrohen Musikprogramm voller Highlights und Überraschungen den Sommer verabschiedet und Lust macht auf das folgende Festspieljahr. Auf der Bühne: selbstverständlich das Philharmonische Kammerorchester Wernigerode unter der Leitung von MD Christian Fitzner sowie außergewöhnliche Solisten. Ein Gastkonzert im Autohaus findet bereits am Vorabend, 1. September ab 19.30 Uhr, im Mercedes Benz-Center Wernigerode statt, das auch als Ausweichspielstätte für die Last Night zur Verfügung steht. Die Veranstaltung wird präsentiert vom Mercedes Benz – Center Wernigerode. Die gesamten Wernigeröder Schlossfestspiele 2006 werden gefördert und finanziell unterstützt durch das Landes Sachsen-Anhalt, durch die Lotto-Toto GmbH Sachsen-Anhalt, durch die Harzdruckerei Wernigerode und durch die Hasseröder Brauerei. Karten für sämtliche Veranstaltungen sowie weitere Informationen gibt es ab 15. Mai beim Ticketcenter „Alte Kapelle“ (Tel. 03943-625493 / Fax 03943-625495 / info@ticketcenter-wernigerode.de ) oder über biber ticket-Hotline 01805/121310 sowie in allen Volksstimme Service-Stellen. Hinweis für Pressefotografen: Für die Pressearbeit benötigte Fototermine sind mit dem Orchesterbüro abzustimmen. Speziell für die Opern-Premiere gibt es entsprechende Anweisungen der Regie, die unbedingt eingehalten werden müssen. Philharmonisches Kammerorchester Wernigerode gGmbH Management: Janett Parschau Bahnhofstrasse 16; ab 01.07.2006: Heltauer Platz 1 38855 Wernigerode fon 03943 94 95 14 - fax 03943 94 95 29 net www.kammerorchester-wr.de 

06.03.2006
William Hogarth
Seit 1794 verfaßte der geniale Verfasser von Aphorismen, Georg Christop Lichtenberg, Erklärungen zu Horgarthschen Kupferstichen. Diese Prosa gehörte zum herausragenden Bildungsschatz des 19. Jahrhunderts in Deutschland. Hogarth selbst schildert mit dramatischer Intensität in einer bis ins kleinste gehenden Beoabachtung eine Fülle von Nebenumständen der zeitgenössischen Lebensweisen im England des 18. Jahrhunderts. Insbesondere sind es Laster, Korruption, Irrsin, Kuppelei, aber auch alele Formen politischer Ränke und Eitelkeiten, die ihn faszinieren und die er in einem meist karikierenden Panoptikum vor Augen führt.