Pressemitteilungen 2005 Zum Ausdruck in neuem Fenster öffnen Artikel per Email verschicken

30.12.2005
Aktivitäten des Schlosses Wernigerode im Jahr 2006
Pressemitteilung Aktivitäten im Jahr 2006 auf Schloß Wernigerode® Landesgartenschau Das Jahr 2006 ist durch verschiedenste Arten von Aktivitäten auf dem Schloß Wernigerode® gekennzeichnet. In Zusammenarbeit mit der Landesgartenschau Wernigerode werden exklusive Kombitickets angeboten, die eine erhebliche Preisreduktion für die Besucher der Landesgartenschau und dem Schloß Wernigerode® bedeuten. Kombitickets für Erwachsene und Rentner kosten 13,00 EUR (gegenüber 11,00 EUR und 4,50 EUR Einzeleintritt) und für Kinder und Jugendliche (7-16 Jahre) 5,00 EUR (gegenüber 3,00 EUR und 4,00 EUR). Diese Kombieintrittskarten behalten während der gesamten Laufzeit vom 15. April bis 8. Oktober 2006 Gültigkeit, d.h. wenn Besucher nur eine Einrichtung besichtigen, können sie bei einem Zweitbesuch die zweite Einrichtung zum Kombieintrittspreis besuchen. Außerdem gibt es am Nachmittag ab 13.00 Uhr einen stündlichen, direkten Busshuttleverkehr zwischen dem Landesgartenschaugelände und dem Schloß Wernigerode®. Gartenträume Ganz im Zeichen des Landesprojektes Gartenträume® steht auch die Wiedereröffnung der nach historischem Vorbild restaurierten Terrassengärten am Schloß Wernigerode®. Bereits zum 15. 4. wird der historistische Höhengarten auf der großen Freiterrasse, direkt vor dem Haupteingang des Schlosses Wernigerode, neu eröffnet. Neben den wiederhergestellten historischen Pflanzbeeten, die in dieser Form seit beinahe 75 Jahren nicht zu sehen gewesen sind, wurde die historische Pergola wieder rekonstruiert und die Baumpflanzung wieder gesetzt. Im Herbst werden dann die sogenannten Weinterrassen unterhalb der großen Freiterrasse für die Öffentlichkeit freigegeben. Diese Gartenanlage ist seit Ende des 2. Weltkriegs nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich gewesen. Der Besuch des Schlosses Wernigerode wird damit um ein wesentliches Stück attraktiver. Die Gartenanlagen sind ebenso wie der große historistische Umbau des Schlosses Wernigerode durch den Blankenburger Schloßbaumeister Carl Frühling entworfen worden. Die Art der historistischen Höhengärten ist für den Harz und das Land Sachsen-Anhalt einmalig und von daher eine besondere Bereicherung des Landesprojektes Gartenträume. Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert Das vom Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt finanzierte Projekt „Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert“ widmet sich jährlichen Schwerpunktthemen. 2006 liegt die Projektleitung bei der Schloß Wernigerode® GmbH. In diesem Zusammenhang wird es in über 20 Projektpartnern des Landes Sachsen-Anhalt verschiedenste Aktivitäten zum Thema „Gärten im 18. Jahrhundert“ geben. Dreimal im Jahr wird dazu ein spezieller Veranstaltungskalender erscheinen, der sämtliche Aktivitäten auf diesem Felde bündelt; zum ersten Mal erscheint er zur ITB im März. Zusätzlich ist für den Herbst die Herausgabe eines Inventars geplant, das nachweist, welche Gartenthemen in den Museen des Landes sich bestandsmäßig oder inhaltlich widerspiegeln. Ausstellungen Im Februar eröffnet die Schloß Wernigerode® GmbH eine Ausstellung mit Nachstichen des großen englischen Karikaturisten William Hogarth und setzt damit ein Zeichen zur Bemühung um das Leitthema 18. Jahrhundert im Jahre 2006. Ausstellungshöhepunkt ist die große Ausstellung Unerhörtes Erlebnis im Irgendwo. Ernst Barlach und der Harz, die Ende Juni in den Sonderausstellungsräumen des Schlosses Wernigerode eröffnet wird. In dieser Ausstellung wird erstmalig sämtlichen Beziehungen Ernst Barlachs zum Harz sowohl in künstlerischer als auch in persönlicher Beziehung nachgegangen. Die Ausstellung wird vom Ernst Barlach Haus/Stiftung Hermann F. Reemtsma Hamburg und der Ernst Barlach-Stiftung Güstrow großzügig unterstützt. Im Zuge des Landesprojektes „Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert“ werden sämtliche Gartenträumegärten des Landesprojektes sowie die 24 Kernmuseen mit wesentlichen Beziehungen zur Geschichte des 18. Jahrhunderts im fürstlichen Marstall am Fuße des Schloßberges ausgestellt. Ebenso im Herbst zeigt die Schloß Wernigerode® GmbH eine in Zusammenarbeit mit der Zentralbibliothek Zürich entstandene Ausstellung Maler der Weltliteratur. Johann Heinrich Füssli. Dieser Maler ist kunsthistorisch von derselben Bedeutung wie Francisco de Goya, der im Jahr 2005 außerordentlich erfolgreich auf Schloß Wernigerode® ausgestellt worden ist. Rundgang Schloß Wernigerode® In den Rundgängen des Schlosses wird kontinuierlich an der Wiederherstellung der historischen Raumfassung gearbeitet. Gegenwärtig wird die Ostwand des Festsaales auf Schloß Wernigerode® restauriert und die historische Begleitmalerei wiederhergestellt. Der an den Festsaal sich anschließende Raum wird gegenwärtig wieder in den Originalzustand der Zeit um 1870 zurückgeführt. Freuen Sie sich auf weitere Entdeckungen im Schloßrundgang auf Schloß Wernigerode®, wo auch das ausgestellte Kunstgut ständig weiter angereichert wird. Pauschalprogramme Weiterhin gültig sind Pauschalprogramme, die in Zusammenarbeit mit der Wernigeröder Schloßbahn (Tel. 03943-60 60 00) und der Wernigeröder Bimmelbahn (Tel. 03943-60 40 00) angeboten werden. Sie beinhalten die Fahrt vom Stadtzentrum Wernigerode zum Schloß, den Museumseintritt sowie ein Stück Kuchen und eine Tasse Kaffee im Schloßcafé in der ehemaligen Fürstinnengarderobe, das vom Café am Markt – Michael Wiecker – in besonderer Qualität betrieben wird, wie die Fahrt zurück in die Stadt. Dieses Pauschalprogramm kostet für Erwachsene und Rentner pro Person 10,00 EUR, für Kinder und Jugendliche 6,00 EUR. Erleben Sie die besondere Qualität und Aura eines eingerichteten Wohnschlosses des 19. Jahrhunderts, das wie kaum ein anderes Schloß in Norddeutschland auch die Beziehungen des Adels zur großen Politik im 18. und 19. Jahrhundert darstellt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch auf Schloß Wernigerode®. Buchungen und Führungswünsche können Sie unter der zentralen Rufnummer 03943-55 30 30 jederzeit gern anmelden. 

30.12.2005
Burns Supper 2006 auf Schloß Wernigerode

Pressemitteilung Robert Burns Supper am 28.1.2006 Wie bereits in den vergangenen beiden Jahren findet im Januar erneut das traditionelle Robert Burns Supper im Festsaal auf Schloß Wernigerode statt. Anlaß ist der jedes Jahr von Schotten auf aller Welt gefeierte Geburtstag von Robert Burns, dem schottischen Nationaldichter, am 25. Januar. Geboten wird ein zeremonieller Abend mit einem originalen schottischen Dudelsackspieler und einem Zeremonienmeister, der durch den Abend führt. Neben dem traditionellen eigentlichen schottischen Abendessen, das aus einer Gemüsesuppe, dem berühmten Haggis und als Nachtisch einen Trifle besteht, wird erneut ein sehr hochwertiger Whisky des unabhängigen Whiskyabfüllers Cadenhead ausgeschenkt. Eine Gedenkrede auf Robert Burns sowie die Damen- und Herrenrede gehört, wie selbstverständlich, zum Programm dieses schottischen Abends. Zwischendurch wird neben der Dudelsackmusik des echten Pipers erneut die Tanzgruppe der Ceilith-Dancers aus der Börde für eine unterhaltsame Unterbrechung sorgen. Der Abend klingt dann, wie traditionell üblich, mit dem gemeinsam gesungen Auld Lang Syne aus. Karten für die Veranstaltung, die sämtliche Leistungen beinhalten, können zum Preis von 45 Euro bei der Schloß Wernigerode GmbH, Telefon 03943-553040, bestellt werden. Sie eignen sich unter anderem auch für Kurzentschlossene als Weihnachtsgeschenk. Im letzten Jahr war die Nachfrage größer als die Kartenanzahl, deshalb wird rechtzeitige Reservierung empfohlen. Im Anhang befindet sich die reproduktionsfähige Datei vom Robert Burns Supper im Januar 2005 

21.07.2005
Gezeichnete Leidenschaft

Ausstellung auf Schloß Wernigerode® Gezeichnete Leidenschaft. Sämtliche Radierungen von Francisco de Goya Am Freitag, dem 22. Juli 2005, wird um 19 Uhr die Sonderausstellung Gezeichnete Leidenschaft. Sämtliche Radierungen von Francisco de Goya auf Schloß Wernigerode eröffnet. Sie entstand in Zusammenarbeit mit der Fundación Juan March in Madrid und dem Schloßmuseum Bad Arolsen. In den sechs Sonderausstellungsräumen im Frühlingsbau auf Schloß Wernigerode werden alle vier Radierungsfolgen von Goya vollständig gezeigt. Die erste Folge, die Caprichos oder „Launen“, sind als Sammelwerk 1799 in Madrid erschienen. Sie entstanden sehr langsam nach Goyas schwerer seelischer Krise, die 1792 durch eine bis heute unbekannte Krankheit heraufbeschworen worden war. Diese Radierungsfolge von 80 Blättern galten zu seinen Lebzeiten als zersetzend und staatsgefährdend, so daß der Künstler die Druckplatten dem spanischen König Karl IV. schenkte, um sich vor der Inquisition zu schützen. Sie sind eine Anklage gegen die Gesellschaft, gegen Politiker und Höflinge, den ignoranten Adel und korrupte Richter, Ärzte und unwissende Lehrer, besonders aber Gier und Müßiggang des Klerus, gegen eine im Aberglauben befangene Frömmigkeit des Volkes, Doppelmoral und Gewalt sowie die Schrecken der Ehe. Bis heute am berühmtesten sind vielleicht die Desastres de la Guerra, die „Schrecken des Krieges“, geblieben. Sie zeigen in einer unverstellten Radikalität eine Anklage gegen den Krieg als solchen in unverstellter Grausamkeit. Der Hintergrund sind die Greueltaten der französischen Truppen, die im Gefolge Napoleons nach Spanien gekommen sind. Die Folgen des Krieges wie Hungersnot und Epidemien werden in schonungsloser Offenheit ebenfalls künstlerisch verarbeitet. Bei den Desastres handelt es sich um eine Folge von 80 Radierungen. Als typisch spanisch erscheinen uns heute die Tauromaquia oder die „Kunst des Stierkampfes“. Sie bilden eine Art Atempause, eine Zeit der Erholung in Goyas Schaffen zwischen der von Grauen erfüllten Dramatik seiner Kriegsbilder und dem späten düsteren Mysterium der Disparates. Der Zyklus ist zwischen 1814 und 1816 entstanden und zeigt in eindrücklicher Art und Weise den leidenschaftlichen Kampf zwischen Mensch und Tier. Die Serie dieser Stierkampfbilder umfaßt 40 Blatt. Die bis heute ungewöhnlichste und sicherlich rätselhafteste Serie sind die Disparates, im Deutschen oft als „Torheiten“ übersetzt. Sie sind in Goyas letztem Lebensabschnitt entstanden und werden den Schaffensjahren zwischen 1819 und 1823 zugeordnet. Sie zeigen eine aus den Fugen geratene Welt. Die Blätter sind zum Teil mit Inschriften oder Titeln versehen, die zum Teil im völligen Widerspruch zu den Bildinhalten stehen. Die Mehrdeutigkeit dieser Blätter wird dadurch noch unterstrichen. Die Fortsetzung dieser Art „Tiefenschau“, die bereits in die Tiefenpsychologie der 2. Jahrhunderthälfte des 19. Jahrhunderts einmündet, ist wie eine Bildwelt, die den Wiener Arzt Sigmund Freud vorwegnimmt. Die Radierungsfolge ist offensichtlich nie abgeschlossen worden – es werden sämtliche erschienenen 22 Blatt ausgestellt. Mit der Ausstellung zum Thema Francisco de Goya knüpft die Schloß Wernigerode GmbH an die Tradition seiner Weiterentwicklung zu einem Zentrum für Kunst und Kulturgut des 19. Jahrhunderts an. Goya ist erst 1828 gestorben und sein Werk ebnet den Weg in die Kunstgeschichte des 19. Jahrhunderts. Hat die Schloß Wernigerode GmbH in den letzten Jahren vor allem Ausstellungen der Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert gezeigt, so wird nunmehr der Weg in das Jahrhundert vom 18. zum 19. Jahrhundert thematisiert. Sämtliche Blätter sind im Besitz der Stiftung Juan March in Madrid, die sich nicht nur um die Pflege der spanischen Gegenwartskunst, sondern auch um Stipendienprogramme kümmert und selbst zwei Museen in Spanien betreut. Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des spanischen Botschafters bei der Bundesrepublik Deutschland, S. E. Gabriel Busquets. Die Ausstellung wird auf Schloß Wernigerode in den Sonderausstellungsräumen bis zum 4. Dezember 2005 gezeigt. Danach „wandert“ sie dann in das Schloßmuseum Bad Arolsen. Zur Ausstellung ist ein Katalog zu einem Preis in Höhe von 19,80 EUR erhältlich. 

13.07.2005
Konzert mit Persephone

Konzert mit PERSEPHONE in der Wernigeröder Schloßkirche am 23. Juli Nach dem grandiosen Erfolg des Konzertes im letzten Jahr zur Voreröffnung der Wernigeröder Schloßfestspiele wird die Formation PERSEPHONE in diesem Jahr erneut in der Schloßkirche auf Schloß Wernigerode gastieren. Im Winter 2004 auf 2005 hat die Formation um Sonja Kraushofer (Gesang), Martin Höfert (Cello), Holger Wilhelmi (Cello), Johannes Kramer (Baß), John Abdel-Fayed (Percussion) inzwischen ihr drittes Album unter dem Titel „Mera Sangeet Kho Eaya“ herausgebracht. Damit wurde direkter Bezug auf das Album „Atma Gyan“ genommen, das bereits im letzten Jahr in der Schloßkirche vorgestellt wurde. Beide Titel stammen sprachlich aus dem Hindi, wobei „Mera Sangeet Kho Eaya“ soviel heißt wie „meine Musik ist vergangen“. PERSEPHONE ist die griechische Göttin der Unterwelt, die ein halbes Jahr unter der Erde und ein halbes Jahr, mit Beginn des Frühlings, auch oberhalb der Erde lebt. Sie führt dabei eine zyklische Lebensweise vor, die versucht wird in den Alben nachzuzeichnen. Zum Auftritt der Formation PERSEPHONE gehört ein ausgefeiltes ästhetisches Konzept, das sich auch in Kleidung und Accessoires ausdrückt. Sonja Kraushofer ist vor allem bekannt durch ihre Zusammenarbeit mit der Band „L’ame Immortelle“. Sie gehört zu den absoluten Stars der Dark-Wave-Szene. Die außerordentlich gute Akustik in der Wernigeröder Schloßkirche hat das letztjährige Konzert zu einem einmaligen Erlebnis werden lassen, so daß Sonja Kraushofer in mehreren überregional erscheinenden Musikmagazinen erklärt hat, daß das Konzert im letzten Jahr auf Schloß Wernigerode ihr wichtigstes musikalisches Erlebnis des Jahres 2004 gewesen ist. Für dieses Jahr ist außerdem eine Überraschung angekündigt, die darin besteht, daß erstmalig ein Sitarspieler zur Formation hinzustoßen wird. Die düster-melancholischen, aber außerordentlich melodiösen Lieder der Formation verschmelzen mit der authentischen Atmosphäre der Schloßkirche zu einer einmaligen Klangkulisse. Die Karten zum Preis von 16 EUR pro Person sind über das Ticket-Center Wernigerode unter der Tel. Nr. 03943-62 54 95 erhältlich. Natürlich wird es eine Abendkasse geben; die Erfahrung des letzten Jahres hat jedoch gezeigt, daß die begehrten Karten sehr schnell verkauft waren. An der Abendkasse kosten die Karten 18,00 EUR. Zum Konzert fährt ab Schloßparkplatz „Am Anger“ um 19 Uhr die Schloßbahn; nach Beendigung des Konzertes um 21 Uhr zurück in die Stadt. Im Anhang befindet sich eine Datei mit einer Abbildung von Sonja Kraushofer zum Thema PERSEPHONE in Druckqualität. (www.persephone-home.de/press/PERSEPHONE MSKG.zip 

04.05.2005
Gartenträume 2006

Im kommenden Jahr verbindet sich die Landesinitiave "Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert" mit dem landesweiten "Gartenträume"-Projekt. In Abstimmung mit dem Gleimhaus Halberstadt werden im kommenden Jahr unter der Projektleitung der Schloß Wernigerode GmbH Besucher von Nah und Fern eingeladen, die Gartenkultur und das kulturelle Leben des 18. Jhs. in Gärten, Museen und Ausstellungen, bei Festen und anderen Veranstaltungen zu erleben. Darüber hinaus lockt die Landesgartenschau 2006 nach Wernigerode; die Literaturtage des Landes Sachsen-Anhalt werden unter Berücksichtigung der "Gartenträume" zum Thema "Freundschaft" in Halberstadt stattfinden. Das Gleimhaus und die Schloß Wernigerode GmbH planen zu Beginn des Jahres eine gemeinsame Tagung zum Thema "Der Garten und die schönen Künste", die in Halberstadt und Wernigerode stattfinden wird. Die Schloß Wernigerode GmbH wird außerdem für den Spätsommer eine Ausstellung zu den Gartenträume-Parks im Marstall in Wernigerode vorbereiten; das Gleimhaus Halberstadt präsentiert ergänzend eine umfangreiche Aussstellung zum Thema "Gärten und ihre Dichter", in der die lebendige Rolle von Gärten und Landschaftsparks für das kulturelle und literarische Leben im 18. Jh. anschaulich wird.

03.05.2005
Wernigeröder Schloßfestspiele

Leidenschaften“ – welches Motto könnte passender und ansprechender sein für einen Konzert- und Opernsommer im Schloß Wernigerode, noch dazu im 10. Jahr des Bestehens der Wernigeröder Schlossfestspiele, einer gemeinsam vom Philharmonischen Kammerorchester Wernigerode und der Schloß Wernigerode GmbH veranstalteten Attraktion, die längst Besucher aus ganz Deutschland und aus aller Welt in die Harzregion zieht! Und welche Oper wäre geeigneter, im Mittelpunkt dieses Jubiläumssommers zu stehen als Giuseppe Verdis „Traviata“, Inbegriff von Emotion und gelebter, gesungener und musizierter Leidenschaft. Inbegriff im übrigen auch von Menschlichkeit und zugleich Ausdruck von Verdis Vorliebe für Figuren am Rande der Gesellschaft, die gegen die Fesseln von Moral und Konvention und für ein selbstbestimmtes Leben kämpfen. Welch ein Opernstoff, das kurze Leben der Kurtisane Violetta Valéry, die für ihre Lebenslust zu früh mit dem Tod bezahlen muss. Welch ein Stoff auch für den verwunschenen Innenhof des Wernigeröder Schlosses, in dem Verdis intime Klänge ganz neue Intensität gewinnen. Inszeniert wird Verdis romantische Liebesgeschichte von Simone Zeisberg-Meiser, die auf der Bühne der Schlossfestspiele bereits vor zwei Jahren einen zauberhaften „Liebestrank“ zubereitet hat. Bühne und Kostüme hat Anja Ackermann entworfen, und ein junges, ambitioniertes Sängerensemble, darunter auch die in Wernigerode bereits bestens bekannte Sopranistin Ausrine Stundyte, wird sich unter der musikalischen Leitung von MD Christian Fitzner die Herzen aller Verdi-Verehrer erobern. Premiere ist am Freitag, 12. August um 20.00 Uhr; sieben weitere Vorstellungen folgen bis zum 21. August. Präsentiert wird die Opernproduktion durch die Stadtwerke Wernigerode und die Volksstimme. Ein ganzer Reigen von Konterveranstaltungen spannt sich um die Vorstellungen der „Traviata“, begonnen mit einer Voreröffnung am Samstag, 23. Juli, veranstaltet von der Schloß Wernigerode GmbH: „Persephone“, mystische Musik mit der Sängerin Sonja Kraushöfer, die den Schlosshof mit ganz „unklassischer“, aber nicht weniger fesselnder Musik zum Klingen bringen wird. Zauber und Leidenschaft dann auch im von der Rautenbach AG präsentierten Eröffnungskonzert, der „First Night“ am Samstag, 30. Juli, in der das Philharmonische Kammerorchester Wernigerode unter der Leitung von MD Christian Fitzner Schuberts brillante Ouvertüre „Die Zauberharfe“ aus der Rosamunde-Musik und Manuel de Fallas „Dreispitz“-Suite, eine Hommage an die andalusische Volksmusik zu Gehör bringt. Und wiederum hat das Orchester einen erstklassigen Solisten eingeladen, der das außergewöhnliche Programm durch eine weitere Attraktion bereichert: den Akkordeonisten und Bajan-Spieler Bogdan Berjoskin, der das Konzert „Poema“ (Gedicht) für Bajan und Kammerorchester von Albin Repnikow spielen wird. In ganz andere Welten entführt das Serenadenkonzert, gesponsert von der Hasseröder Brauerei, am Samstag, 6. August ab 19.30 Uhr. Unter dem Motto „Und der Haifisch hat immer noch Zähne“ erklingt – natürlich – Musik aus Weills „Dreigroschenoper“, aber auch weiteres aus den faszinierenden Jahren des Aufbruchs nach dem 1. Weltkrieg – Werke, die Brücken von Weills Berlin nach Frankreich und in die USA schlagen. Von Darius Milhaud steht „La Création du Monde“ auf dem Programm und anschließend, gesungen von der international erfolgreichen jungen Sopranistin Fabienne Jost und natürlich begleitet vom Philharmonischen Kammerorchester und MD Christian Fitzner, französische Chansons von Edith Piaf und unvergessliche Songs aus der Feder von George Gershwin. Wer da nicht sagt „Je ne regrette rien“… Auch ein Kinderprogramm gibt es im 10. Jahr der Schlossfestspiele: Am Samstag, 27. August um 18.00 Uhr startet das Philharmonische Kammerorchester eine Entdeckungsreise in die Welt der Instrumentenklänge, mit Brittens „Young Person`s Guide to the Orchestra“ und Prokofjews berühmten Märchen „Peter und der Wolf“. Da gibt es garantiert viel zu staunen und zu lachen! Und natürlich wird es auch im Jubiläumsjahr die beliebte „Last Night“ zum Abschluss der Festspiele geben: am Samstag, 3. September um 19.30 Uhr sowie in einer öffentlichen Generalprobe am 2. September zur gleichen Zeit im Mercedes-Benz-Center Wernigerode, spielt das Philharmonische Kammerorchester mit MD Christian Fitzner am Pult, präsentiert von Mercedes Benz Wernigerode, ein auf- und anregendes Programm aus Hits und Raritäten, bei dem natürlich wiederum das Thema „Leidenschaft“ das A und O ist. Überraschungsgäste inclusive! Ein ebenso umfangreiches wie vielfältiges und außergewöhnliches Programm erwartet also die Besucher der Wernigeröder Schlossfestspiele 2005 – ein Programm, das nicht denkbar wäre ohne de großzügige Unterstützung der Lotto-Toto GmbH Sachsen-Anhalt, des Landes Sachsen-Anhalt und der Harzdruckerei Wernigerode GmbH, die als Sponsoren für die gesamten Festspiele wirken. Der Festspielprospekt ist ab sofort im Orchesterbüro erhältlich. Karten für alle Veranstaltungen sind im Ticketcenter „Alte Kapelle“ (Tel. 03943 625 493) und beim Ticketservice Volksstimme, Tel. 01805 12 13 10, erhältlich. Wernigeröder Schlossfestspiele 2005 30. Juli bis 3. September auf Schloß Wernigerode Open Air: Konzerte – Opern-Nächte open air – Kinder- und Jugendprogramm Samstag, 30.07.2005, 19.30 Uhr FIRST NIGHT – DAS ERÖFFNUNGSKONZERT Samstag, 06.07.2005, 19.30 Uhr „UND DER HAIFISCH HAT IMMER NOCH ZÄHNE ...“ - DAS SERENADENKONZERT - Inszenierung der Oper „La Traviata“ - von Giuseppe Verdi Melodram in 3 Akten in italienischer Sprache Premiere: 12. August 2005, um 20.00 Uhr Weitere Vorstellungen der Oper jeweils um 20.00 Uhr: 13.08./ 14.08./ 16.08./ 17.08./ 19.08./ 20.08./ 21.08.05 Samstag, 27.08.2005, 18.00 Uhr Kinder- und Familienprogramm – DAS KONZERT FÜR JUNGE LEUTE Samstag, 03.09.2005, 19.30 Uhr LAST NIGHT - DAS ABSCHLUSSKONZERT 

08.04.2005
Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert
Pressetext Öffentliche Vorstellung des Werbestandes der Landesinitiative „Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert“ 1. Sachsen-Anhalt ist besonders reich an kulturellen Zeugnissen zur Geistesgeschichte des 18. Jahrhunderts. In diesem Sinne wurde vom Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt eine Initiative ins Leben gerufen, die die verschiedenen Museen, die jeweils sich mit Themen des 18. Jhs. beschäftigen, unter einem Dach zusammenführt. Die Leitung und Koordination des Gesamtprojektes „Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert“ liegt beim Gleimhaus Halberstadt in der Person von deren Direktorin, Frau Dr. Pott. 2. Für jedes Jahr wird ein Partner der für die ungefähr 20 verschiedene Museen umfassenden Landesinitiative ausersehen, die Projektkoordination für 1 Jahr zu leiten. Für das Jahr 2003 lag die Projektfederführung bei den Franckeschen Stiftungen in Halle, für das gegenwärtig laufende Jahr 2005 liegt sie beim Winkelmann-Museum in Stendal, im Jahr 2006 wird sie bei der Schloß Wernigerode GmbH liegen. Für jedes Projektjahr gibt es inhaltliche Schwerpunkte. Das kulturelle Themenjahr des Jahres 2005 lautet „Kunst und Aufklärung“. Für das Themenjahr 2006 lautet der Titel „Gartenträume“. 3. Die Projektkoordination wird sinnvollerweise nicht erst mit dem anfangenden Jahr begonnen, sondern sollte möglichst bereits einen Vorlauf von mehreren Monaten haben. Auf Initiative der Schloß Wernigerode GmbH hat daraufhin der Museumsverband des Landes Sachsen-Anhalt mit Mitteln des Kultusministeriums einen multifunktionalen Stand, der sowohl bei Messepräsentationen als auch bei Präsentationen im Land selbst dazu dienen soll, das Landesprojekt der Bevölkerung näher zu bringen. Der Stand ist dabei so gewählt worden, daß er leicht durch weitere Elemente ergänzt werden kann bzw. er ist so variabel, daß er in quasi jedem Haus Platz findet. Als Tafeln wurden jeweils wichtige Häuser des Landesprojekts zum 18. Jahrhundert ausgewählt und bildlich dargestellt. Durch Vorhängetafeln kann diese bildliche Darstellung jederzeit erweitert werden. Dieser Stand wurde am 8. 4. 2005 in der Kreissparkasse Wernigerode erstmalig dem Publikum vorgestellt und dient dann dem zweiten Zweck eines intensiven Binnenmarketings, wonach der Bevölkerung der kulturelle Reichtum Sachsen-Anhalts im 18. Jh. möglichst dort nahe gebracht werden soll, wo die Bevölkerung ohnehin ständig Zugang hat, nämlich z.B. in den Sparkassen, aber auch denkbar wären Rathäuser, Einkaufspassagen u.ä. Örtlichkeiten. 4. Die Schloß Wernigerode GmbH ist für das Themenjahr 2006 angetreten, eine stärkere Verzahnung der beiden Landesprojekte „Gartenträume“ und „Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert“ vorzunehmen. In diesem Zusammenhang gehört, daß rund dreiviertel aller Gartenträumeparke mindestens Anteile aus dem 18. Jahrhundert haben. Wesentliche Zielstellung für das Jahr 206 ist außerdem eine stärkere Tourismusorientierung des Landesprojektes. In dieses Konzept gehört auch der heute zu präsentierende Stand sowie das ebenfalls heute erstmalig präsentierte Faltblatt „Schätze lebendiger Vergangenheit. Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert“. Das Faltblatt wird auf dem Präsentationsstand ausliegen, so daß alle Interessierten kostenlos sich auf die Reise entlang der Schätze zum 18. Jh. machen können. Der Faltprospekt ist dabei so gestaltet, daß das Layout und das Copyright-Design des in Zusammenarbeit mit der Landesmarketinggesellschaft herausgegebenen Gartenträumeprospektes analog gehandhabt wird. Dennoch sind in diesem Prospekt erstmalig beide Projekte touristisch ineinander geschoben. Bei den einzelnen Örtlichkeiten zu den Museen zum 18. Jahrhundert befindet sich jeweils nicht nur der Hinweis auf die jeweils zuständige Touristinformation (eine in Museumskreisen bislang wenig verbreitete Variante touristischer Anbindung), sondern auch ein Hinweis auf die Parkanlagen und Gärten des Landesprojektes in der Umgebung. Beide sind zusammen auf einer Karte dargestellt, so daß die Auffindbarkeit erleichtert wird. Insgesamt wird außerdem auf die Vermarktung durch die Landesmarketinggesellschaft hingewiesen. Die Schloß Wernigerode GmbH hofft sehr, daß beides – der Stand, wie auch der neue Prospekt – zu einer erheblich besseren Vermarktung des Landesprojektes „Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert“ beitragen wird. 

03.04.2005
Museumspreis 2005

Museumspreis 2005 Zur Förderung der Museumslandschaft im Land Sachsen-Anhalt vergibt die Ostdeutsche Sparkassenstiftung seit 1999 in unregelmäßigen Abständen ihren Museumspreis. Mit dem Preis werden Museen oder Zusammenschlüsse von Museen ausgezeichnet, die in ihrer gesamten Arbeit oder auf einem speziellen Gebiet Herausragendes von überregionaler Bedeutung geleistet haben. Bewertet werden dabei „die Gesamtkonzeption des Museums oder seien spezifischen Stärken, Dauer- oder Sonderausstellungen, Museumspädagogik, die Pflege und Dokumentation der Sammlungsbestände, die Fortbildung der Museumsmitarbeiter oder herausragende wissenschaftliche Leistungen und Forschungsarbeiten, aber auch die Öffentlichkeitsarbeit einschließlich des Veranstaltungsprogrammes.“ Der Museumspreis Sachsen-Anhalt der Ostdeutschen Sparkassenstiftung wurde am 20. April in Halle in Gegenwart des Kultusministers der Landes Sachsen-Anhalt, Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz, an das Gleimhaus Halberstadt und das Landesmuseum für Vorgeschichte (Halle) verliehen. Das Gleimhaus erhält die Auszeichnung für die Gesamtleitung der Landesinitiative „Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert“. Mit dem Sonderpreis zum Museumspreis 2005 wurde die Schloß Wernigerode GmbH® für seine außerordentlichen Leistungen im Bereich strategisches Marketing ausgezeichnet. Beide Museen sind Teil der vom Gleimhaus und dem Museumsverband Sachsen-Anhalt angeregten Landesinitiative „Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert“ unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten Prof. Dr. Wolfgang Böhmer. Standen im Jahr 2003 die Dichter-Jubiläen von Gleim und Klopstock im Zentrum der Initiative, lag der inhaltliche Schwerpunkt im vergangenen Jahr bei dem Thema „Aufklärung durch Bildung“ (Projektleitung: Franckesche Stiftungen/Halle). Das diesjährige Themenjahr „Kunst und Aufklärung“ wird durch das Winckelmann-Museum in Stendal koordiniert. 

22.02.2005
Die Schlösser der gepriesenen Insel. Zu Besuch beim Blauen Kammerherrn
Die Schlösser der gepriesenen Insel Zwei Königreiche sind in den Frühlingsbau auf Schloß Wernigerode eingezogen. Es sind die Kleinstaaten Pelarien und Dyonien auf der gepriesenen Insel des Planeten Centus mit ihren Schlössern Perenz und Pyrenz. Die Schöpfer der gebauten Miniaturen sind der Restaurator Gerhard Bätz und der Bühnenbildner Manfred Kiedorf, die in ihren Schlössern ein üppiges, phantasievolles Hofleben darstellen. Es gibt keine realen Vorbilder für die Schlösser der gepriesenen Insel, sie sind nicht historisch, und doch hat jedes Gebäude seine Geschichte und jedes Ding seine Bestimmung. Sie sind gebaut für Könige, die mit ihrem schrulligen Hofstaat die Räume beleben. Jede Figur hat ihren Namen und eine feste Rolle in dem von Intrigen und Lustbarkeiten bestimmten Alltag an den beiden Königshöfen. Die Bewohner dürfen aber nicht viel mehr als daumengroß sein. Im Jahr 1953 schlug die Geburtsstunde des „Prunks“- so tauften die Künstler ihren phantastischen Mikrokosmos, in dem zunächst aus einfachen Halmafiguren „belebte“ Spielsteine entstanden. Die entwickelten sich zu zweibeinigen Gestalten und schließlich, im Verlauf von 50 Jahren, zu Figürchen von grenzenloser Perfektion. Der 1957 einsetzende briefliche Dialog der beiden Künstler erzählt von diesem Werden und ist zugleich auch Spielgeschehen an sich. Ihren Ursprung haben die Schlösser der gepriesenen Insel in den gemeinsamen Kleinstadterlebnissen von Gerhard Bätz und Manfred Kiedorf im thüringischen Sonneberg. So mancher ihrer damaligen Zeitgenossen stand für die eine oder andere Figur am Hofe als Namensgeber Pate, ebenso wichtig war dort der heimische Herd (ein Grudeofen), in dem die ersten bemalten Figuren getrocknet wurden. 

17.01.2005
Robert Burns Supper auf Schloß Wernigerode
Nachdem die Schloß Wernigerode GmbH in Zusammenarbeit mit der Scotch Malt Embassy e.V. aus Berlin im Januar 2004 zum ersten Mal einen schottischen Robert Burns Abend veranstaltet hat steht dies für den kommenden Januar erneut ins Haus: Am 25. Januar wird der Geburtstag des schottischen Dichters Robert Burns gefeiert. Auf der ganzen Welt ist dies der Grund für Schotten, wie auch Freunde Schottlands, den Tag besonders zu begehen. Da Robert Burns eine Ode auf den Haggis gedichtet hat, wird dies zum Anlaß genommen, ein rituelles Haggisessen einzunehmen. Dies wird auch am Sonnabend, dem 29. Januar ab 19.00 Uhr auf Schloß Wernigerode möglich sein. Veranstalter ist diesmal die Schloß Wernigerode GmbH, gleichwohl werden verschiedene Beteiligte der Scotch Malt Embassy aus Berlin wieder an der Feier teilnehmen. Im romanischen Kellergewölbe wird ein Willkommensschluck dargeboten. Ein echter schottischer Dudelsackspieler wird die Gäste begrüßen. Dann geht es in das Schloßgebäude. Nach einer Begrüßung und einleitenden Worten zum Thema Robert Burns gibt es eine Vorspeise und dann den zeremoniellen Einzug des Kochs, des Dudelsackspielers und eines Zeremonienmeisters, die gemeinsam die Haggiszeremonie zelebrieren. Als Hauptgang kann dann der genannte Haggis zusammen mit Neeps and Tatties verkostet werden. Nach der Rede Immortal Memory, in Gedenken an den Dichter Robert Burns, wird das traditionelle Trifle gereicht. Es folgt eine Rede auf die holde Weiblichkeit und die Erwiederung der Damen sowie zum Abschluß ein Kaffee und typisch schottisches Shortbread. Locker vorgetragene Gedichte von Robert Burns mischen sich zu verschiedenen Highlandtänzen, die von einer Gruppe aus Sachsen-Anhalt vorgeführt werden. Für jeden Teilnehmer stehen verschiedene Tischwhiskies bereit. Die Veranstaltung insgesamt wird gesponsert von unabhängigen schottischen Maltwhiskyabfüller Cadenhead, es gibt auch die Möglichkeit die besonderen Whiskies, die an diesem Abend ausgeschenkt werden, käuflich zu erwerben. Zum Abschluß des Abends, wird gemeinsam das weltbekannte schottische Lied "Auld Lang Syne" in einem großen Kreis gesungen. Schloß Wernigerode gehört sicherlich zu den wenigen Schlössern in Deutschland die eine echte Beziehung nach Schottland haben, da der letzte Anwärter auf den schottischen Königsthron, Bonnie Prince Charlie, mit einer Prinzessin zu Stolberg verheiratet war. Beide hängen als Portrait im Bereich der Höfischen Repräsentation im zweiten Rundgang von Schloß Wernigerode. Karten zu der Veranstaltung sind zum Preis von 30 Euro pro Person, die den gesamten Veranstaltungsteil, sowie die Musik und das Essen beinhalten, bei der Schloß Wernigerode GmbH erhältlich. Telefon 0 39 43 – 55 30 40 Falls Sie noch kurzentschlossen ein besonderes Geschenk suchen, eignet sich dieser Abend als Veranstaltungsanlaß sicherlich dafür ganz besonders. Die Teilnehmer des Schottland Burns Abends im Januar 2004 waren sich nach Beendigung der Veranstaltung einig: Die einmalige Atmosphäre war so besonders, daß man unbedingt gerne eine solche Veranstaltung wieder besuchen möchte. Sie sind herzlich dazu eingeladen.